Titel #12: Wie ich wurde, was ich bin

Studium

Ich habe an der Universität Hamburg Erziehungswissenschaft studiert. Schon früh interessierte mich der Beratungsbereich und so habe ich mich in einem Qualifizierungsprojekt der Universität in individualpsychologisch-pädagogischer Beratung weitergebildet. Seit dem Jahr 2000 nehme ich immer wieder an der internationalen, individualpsychologischen Rudolf-Dreikurs-Sommerschule (ICASSI) teil. Ich schätze den intensiven Austausch mit Individualpsychologen und Individualpsychologinnen auf der ganzen Welt. Bei diesen Fortbildungen lag und liegt mein Fokus im Bereich der kunsttherapeutischen Arbeit.

 

Schwerpunkte Beratung und Supervision

Ich bin seit 2000 Mitglied der DGIP (Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie). Meine individualpsychologischen, kunsttherapeutischen Seminare in der BIFF wurden einige Jahre vom Landesverband Hamburg gefördert. Im Jahr 2011 habe ich mich entschieden, meine Ausbildung als individualpsychologische Beraterin und Supervisorin durch eine zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung am Alfred Adler Institut Nord zu erweitern, die ich im Juni 2013 erfolgreich abgeschlossen habe.

 

Life Balance

Das Thema Gender ist ebenfalls schon früh in meinem Studium aufgetaucht und begleitet mich seither. So habe ich zum Beispiel im Jahr 2003 eine Arbeit zum Thema „Frauen und Führung“ verfasst, die hier zu lesen ist:

 http://www.die-bonn.de/Weiterbildung/Literaturrecherche/details.aspx?id=904 

Ich habe mich viel mit Konzepten zur Chancengleichheit beschäftigt und bin so zu meinem eigenen individualpsychologisch geprägten Konzept der Life Balance gelangt.

Seit 1999 übe ich eine Beratungstätigkeit in der BIFF-Winterhude (Beratung und Information von Frauen für Frauen) aus. Von 2002 an war ich Vor-standsmitglied des Fördervereins, seit 2014 bin ich Vorstandsvorsitzende der BIFF Winterhude e.V..

Die Themenbereiche Stress und Entspannung gehören für mich ebenfalls in den Bereich der Life Balance. In der heutigen Zeit scheint nahezu jeder unter Stress zu leiden. Ein gewisses Maß an Anspannung ist sicher lebensnotwendig. Allerdings haben wir verlernt, wie wichtig die Regeneration ist. Als Stressmanagement -Trainerin und Kursleiterin für Autogenes Training ist es mir ein Anliegen dieses Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Einsatz und Erholung für eine gesunde Lebensbalance zu vermitteln.

Immer im Prozess

Der Weg zu meiner aktuellen Tätigkeit war ein Prozess, der über diverse Stationen geführt hat, darunter eine Ausbildung zur Tagesmutter, die pädagogische Leitung von Gruppen in der Elternschule, ehrenamtliche und freiberufliche Arbeit in der BIFF – Winterhude sowie Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich großer Firmen, darunter Premiere (heute Sky), Hermes, Techniker Krankenkasse u. a.


Der kontinuierliche Besuch von Fortbildungen ist Teil meines Selbstverständnisses als Beraterin.